Samstag, 25. November 2017

Zwei Sachsen auf Achse(n)

25. November ■ Düsseldorf - Chemnitz
Schwebebahn auf dem
Flughafen Düsseldorf

Mit Fly & Rail bequem und mit 1,5 Stunden Verspätung über Berlin und Dresden nach Chemnitz.


Freitag, 24. November 2017

Vom Sommer in den Winter

24. November ■ El Paso - Düsseldorf

Unser gebuchter Niki-Flug (Air-Berlin-Tochter) nach Frankfurt war storniert worden, so dass wir einen Umweg über Düsseldorf inkl. Übernachtung nahmen.

Als wir am Flughafen waren, begann das schlechte Wetter. Für die nächsten Tage wurde für La Palma eine Unwetterwarnung ausgegeben. Die Touristen ärgert es, die Einwohner freuen sich, da schon seit längerer Zeit Trockenheit herrscht. Selbst Kakteenfelder gehen nach einem Bericht der Teneriffa News ein.  

Wir übernachten heute im Holliday Inn in Ratingen.

Donnerstag, 23. November 2017

Treue Gefährten

Sandis Wanderschuhe schützten zuverlässig vor allen Angriffen durch spitze Steine und scharfe Grate.

Sie wurden nun hier in La Palma würdevoll beerdigt.😢

23. 11. 2017

23. November ▪ Am Fuße des Montaña Quemada

Ein bisschen traurig war es schon, uns nach so langer Zeit von dieser wunderschönen Insel verabschieden zu müssen. Wir kommen bald wieder, versprochen...

Quer durch 500 Jahre alte Lava
Vormittags liefen wir ein kleines Ründchen auf nicht markierten Pfaden im Lavafeld des Quemada. Die Idee hierzu lieferten uns die Wegpunkte eines Caches.

Abends fuhren wir zum Abschied ans Meer nach Puerto Tazacorte und bewunderten den farbenfrohen Sonnenuntergang.
Abschied  vom Meer
 Puerto Tazacorte

Mittwoch, 22. November 2017

Letzte

Unser Ziel: Volcán Martín
22. November ■ Volcán Martín

Wahrscheinlich war dies heute unsere letzte größere Tour in diesem Urlaub. Schade ;-).

Wir gingen heute in den Süden der Insel. Tour 47 führte uns auf den Volcán Martín. Dieser stattliche Berg ist der südlichste der hohen (höher als 1000 Meter) Vulkane auf La Palma.

Die Anfahrt war sehr ruppig. 6 Kilometer Forstpiste, unser armer Renault hatte ganz schön zu tun...

Auf dem Vulkan. Schöne Farben
Am Refugio Fuente de los Roques stellten wir unser "Meppel" ab und dann ging es bergauf. Zuerst auf den Vulkan Fuego mit schönem Ausblick und weiter durch grüne Kiefernwälder auf schwarzem Lavasand zum Martín. Toll!!

Der Martín hat 2 Krater und ist an vielen Stellen rötlich gefärbt.

Der Abstieg durch den losen Lavagruß war ein besonderes Erlebnis. 

Durch den Lavastrom des Martín
Danach ging es weiter gemütlich durch den Wald bis zum knapp 400 Jahre alten Lavastrom des Martín, mittlerweile von einzelnen Bäumen bewachsen.

Im Anschluss klapperten wir, da es erst Nachmittag war und die Cafés Siesta hatten, an der Ostküste noch 1 Cache ab und Andi "bestaunte" das Kraftwerk in Santa Cruz. Über den Tunnel kehrten wir zum Dunkelwerden nach El Paso zurück.
Das Ölkraftwerk bei Santa Cruz versorgt die Insel
(80 MW Diesel und Gasturbinen)

Dienstag, 21. November 2017

Kreuz und quer

Durch den Wald am Hang
21. November ■ Fuentes de Las Breñas

Da heute Westwind herrschte und auf unserer Inselseite somit Wolken zu erwarten waren, fuhren wir auf die Ostseite und gingen mit der kleineren Tour Nr 5 gemütlich durch den Wald oberhalb von San Pedro (Nachbarstadt von Santa Cruz).

Wir liefen in ständigem auf und ab durch den schönen und urwüchsigen Wald, vorbei an vielen Quellen. Sandi bekam einen Bambuswanderstab geschenkt.

Gedenkstätte für die Opfer eines Erdrutsches vor 50 Jahren
Zum Ende hatten wir auch schöne Blicke auf den Atlantik.

Auf dem Montańa de Azufre
Da es am Ende der Runde erst 14 Uhr war, wollten wir noch etwas sehen und fuhren entlang der Ostküste nach Süden zum Leuchtturm bei Arenas Blancas.

Die Ostseite ist ziemlich öde, viel Gebüsch und keine Bäume. In der Nähe des Leuchtturms bestiegen wir noch den schönen Vulkan Montańa de Azufre an der Küste.

Der weitere Weg führte uns an den Südzipfel, um Salz zu kaufen und von dort im Dunklen zurück nach El Paso.

Zur Zeit werden hier sehr viele Straßen erneuert (Verbreiterung, Entschärfung von Kurven). Auf den alten kurvigen Straßen ist man im Durchschnitt nicht viel schneller als 50 km/h.
Lavastrom bis zum Meer

Montag, 20. November 2017

Auf dem Kammweg

20. November ■ Vom Reventón zum Refugio de la los Roques
Aufstieg auf alten Caminos
zum Pass

Das war eine nahezu perfekte Tour: schönes Wetter, gute Aussicht und gute Stimmung.

Weiter hinauf im Nebelwald
Die Tour Nr 57 begann für uns an der Ermita Virgen del Pino. Von dort geht es in 1 Stunden reichlich 500 Höhenmeter auf den Reventón-Pass hinauf. Dieser liegt auf dem Insel-Hauptkamm in 1416 Metern Höhe. 

Es folgten ein Anstieg durch den Nebelwald (wie in La Gomera), später Kiefernwald, bis wir schließlich einen herrlichen Ausblick in die Caldera links und die Ostküste rechts hatten.

Ca. 1 Stunde waren wir auf dem Grat unterwegs.

Auf dem Kamm
Zu Mittag waren wir im Refugio und unternahmen von dort noch einen Abstecher auf die Punta de los Roques  (2085 Meter - mit kleiner Klettereinlage).

Zurück ging es auf dem Hinweg.
Blick in die Caldera

Liebespaar

Sonntag, 19. November 2017

Im Klopapierbrandwald

Der Tajuya mit seinen hellen Basaltklippen
- unser Zwischenziel
19. November ■ Von Jedey zum Volcán Tajuya

In Jedey wollte im letzten Jahr ein Deutscher Toilettenpapier verbrennen und setzte einen großen Teil der Insel in Brand. Unsere Tour 43 führte uns durch den verkohlten, aber mittlerweile wieder grünen Wald.

Der Kontrast zwischen grün und
schwarz gefällt uns
Es ging ziemlich steil, auf Straße, Schotterstraße und Lavagruß nach oben. Unser Zwischenziel, die hellen Felsen des Tajuya, waren schon von weitem zu sehen. Auf dem Vulkan kletterten wir ein bisschen herum, bevor es im mittlerweile dicken Nebel weiter nach oben ging.

Der Weg durch den vernebelten Bergwald war sehr schön. Wir kamen an vielen Erosionsrinnen vorbei, wo das Wasser tiefe Gräben ausgespült hat.

Nach dem Abstieg auf einem Forstweg gingen wir in die Pizzeria, um frisch gestärkt noch den Vulkan Jedey zu besteigen.

Auf dem Rückweg nahmen wir noch den Montańa Laguna mit, dies ist der Nachbarvulkan zum Montańa Todoque unterhalb von El Paso.
Blick vom Tajuya zur Westküste

Abstieg im Nebel

Auf dem Montańa la Laguna

Samstag, 18. November 2017

Schwarze Lava und grüne Kiefern

18. November ■ Montaña Quemada und La Caldereta

Vulkan Quemada (auch Tacande)
Heute haben wir bis um 8 ausgeschlafen! Als kleineren Ausflug hatten wir uns heute die schwarzen Vulkanhänge oberhalb von El Paso vorgenommen.

Zuerst streiften wir auf einer Piste kreuz und quer durch die Gegend. Schön der Kontrast zwischen dem tiefschwarzen Vulkangruß und den grünen Kiefern.

Krater des Quemada
Vulkanabstieg
Die Besteigung des Quemada war für ein kurzes Wegstück am Kraterrand etwas grenzwertig. Hat Spaß gemacht, doch wir mussten schon ziemlich aufpassen wo wir hintreten.  Leider zogen wieder Wolken auf, sodass wir von oben keinen Ausblick hatten.

Anschließend entschlossen wir uns noch zu einem Trip an die Ostküste. Dort befindet sich ein riesiger Explosionskrater mit schönem Aussichtspunkt, der leider innen bebaut ist. 
Mystisch

Bebauter Krater

Blick auf Santa Cruz an der Ostküste

Freitag, 17. November 2017

Salziger Südzipfel

17. November ■ Von Los Canarios zum Volcán Teneguía und zum Faro
Volcán San Antonio

Heute nahmen wir mit Tour Nr  46 den Südzipfel der Insel unter die Lupe. Vom Besucherzentrum gingen wir zuerst zum Volcán de San Antonio. Ein beeindruckender Vulkan, der zuletzt im 16. Jahrhundert ausgebrochen ist.

Weiter bergab folgte der Teneguía, bekannt durch seinen Ausbruch 1971. Unser geologischer Wanderführer zeigte 5 Eruptionsstellen und ein Loch, aus dem warme Luft entweicht.

Nach weiterem Abstieg durch die Lavawüste waren wir am südlichsten Punkt der Insel. Dort wird in großen Becken Salz gewonnen.

Ein Minikrater (Entgasungsschlot) am
Volcán Teneguía.
Im Hintergrund der San Antonio 
Der Rückweg führte mühsam durch Vulkangruß bergauf. Wir gingen durch Weinhänge auf Vulkangestein und hatten am Ende noch einmal schöne Ausblicke nach unten.   
Hier kommt warme Luft heraus (Kraterrand Teneguía)

Die Salinen von Fuencaliente

Mühsamer Aufstieg auf dem Rückweg

Donnerstag, 16. November 2017

In der Caldera

Blick auf den Rand der Caldera
16. November ■ Von Los Brecitos durch die Caldera Taburiente

In der Caldera gibt es nicht all zu viele Wandermöglichkeiten, da das Gelände relativ steil und unzugänglich ist und unter Naturschutz steht.

Heute unternahmen wir eine der vielleicht schönsten und offenbar auch beliebtesten Touren (Nr 49).

Mit dem Taxi ging es von Parkplatz für 12 km zum Mirador Los Brecitos. 

Ein schöner Weg führt von dort durch die dicht bewaldeten und steilen Kraterhänge zur Playa Taburiente, quasi dem Mittelpunkt der Caldera.

Klammeraffe
Von dort gingen wir als "Zusatzausflug" hinauf zur Cascada de la Fondada, einem bestimmt 100 Meter hohen Wasserfall. Auf halbem Weg zur Hoya Verde mussten wir leider umkehren, da es sonst zu spät geworden wäre. Hier oben waren wir fast die einzigen Wanderer.

Das änderte sich, als wir zurück an der Playa waren. Dort gerieten wir zwischen 3 geführte Wandergruppen.
Der Huzo

Auf dem Rückweg stiegen wir weiter ab und kamen schließlich in das Bachbett. Von dort aus gingen wir  zur Cascada de Colores, einem durch Eisenoxyd gelb gefärbten Bach.

Der weitere Weg durch die immer enger werdende Schlucht war ein schöner Abschluss.
Cascada de la Fondada

Abstieg durch das 
Barranco de las Angustias