Dienstag, 31. Oktober 2017

Ganz oben

31. Oktober ■ Roque de los Muchachos

Der Weg am Calderarand
Zur Einstimmung besuchten wir heute den Gipfel der Insel, den 2426 Meter hohen Roque de los Muchachos. Leider führt eine Straße direkt zum Gipfel und 10 Meter neben dem Gipfel ist ein Parkplatz. Dementsprechend waren wir nicht die einzigen ;-). Wir fuhren noch etwas weiter und wanderten am Rand der Caldera zum Gipfel und zurück.
Die Straße windet sich in unzähligen Kurven durch die steilen Vulkanhänge. Toll.

Wir liefen die Tour Nr 60, ein aussichtsreicher Weg auf dem Kraterrand mit herrlichen Tiefblicken in den bis zu 1500 Meter tiefer gelegenen Krater. Unser geologischer Wanderführer lieferte uns interessante Details zu den Gesteinsformationen.

Montag, 30. Oktober 2017

Im einsamen Hanghäuschen

30. Oktober ■ Puntagorda
Nach dem obligatorischen Großeinkauf, den ersten Trommeln Wäsche und einem gemütlichen Ausruhstündchen erkundeten wir den kleinen Ort.

Unser Häuschen liegt auf einem relativ steilen Hang unterhalb von Puntagorda. Die Straße heißt El Hondito  (hat irgendwas mit "tief" zu tun) und führt weiter steil nach unten Richtung Meer. Man kreuzt immer wieder Barrancos.

Ein freundlicher Arbeiter lud uns zur Besichtigung in eine Bananenplantage ein. Aufgrund der intensiven Bewässerung  wächst hier wirklich alles: Paprika, Bananen, Avocados, Wein, Zitronen, Orangen. Für Äpfel ist es zu warm.

Ziel war ein Aussichtspunkt hoch über der Steilküste mit Geocache.

Auf dem Rückweg sahen wir noch ein riesiges Barranco, bestimmt mehrere 100 Meter tief. Dieses ist die Dorfgrenze.
Gecko

Sonntag, 29. Oktober 2017

Inselhüpfen

29. Oktober ■ Valle Gran Rey - El Hondito

Morgens auf La Gomera. 
Im Hintergrund der Teide
Durch das Ende der Sommerzeit haben wir eine Stunde gewonnen. Diese Zeit nutzten wir für einen letzten Kaffee bei unserem deutschen Bäcker.

Unser treuer Gefährte
(Hyundai i20)
Es folgte eine gemütliche Autofahrt quer über die Insel, an einigen Miradores genossen wir noch einmal die Aussicht.

Mittlerweile kennen wir uns nach 4 Wochen recht gut auf der Insel aus. Der Abschied fällt uns nach dieser sehr schönen Zeit schwer.

Die Nordküste von La Gomera
Im Hafen vom San Sebastian bestiegen wir die aus Teneriffa kommende Fred-Olsen-Fähre, die uns mit einem Affenzahn in 2 Stunden nach La Palma brachte. Wir umfuhren La Gomera auf der Nordseite und sahen die schroffe Küste, Hermigua, Agulo und Vallehermoso.

Hermigua
In La Palma hatte der Bus zum Flughafen 30 Minuten Verspätung. Scheint aber normal zu sein, alle Leute blieben entspannt. Beim Mietwagenverleih funktionierte Andis Kreditkarte nicht, so dass wir nach einigem Hin und her den bestehenden Vertrag stornierten  und einen neuen abschlossen,  der 100 € billiger war. Auch nicht schlecht ;-).

Da wir für 16 Uhr den Treff mit der Eigentümerin unserer Finca geplant hatten, mussten wir leider auf dem kürzesten Weg und ohne Pause quer über die Insel fahren.

Agulo
Unser Häuschen liegt idyllisch an einem Hang mit Blick auf den Atlantik 600 Meter unter uns. Um uns herum stehen vereinzelt Häuser, umgeben von Terassenfeldern mit Orangen- und Zitronenbäumchen sowie Kiefern. Viel schöner kann man es nicht haben. Uns geht es gut!!
Auf La Palma ist die Landschaft viel grüner als auf La Gomera.
La Palma

Samstag, 28. Oktober 2017

Waldrunde

28. Oktober ■ Durch den Bosque del Cedro
Auf La Gomera befindet sich auf der Inselkuppe der größte zusammenhängende Loorberwald der Erde. So fuhren wir noch einmal hinauf und genossen die Runde durch den Märchenwald (erster Teil der Runde Nr 61).

Von der Höhenstraße stiegen wir bis zur Ermita de Lourdes hinunter, um dann auf gleichem Weg zurückzukehren.

Selbst bei Sonne ist der Urwald halbdunkel,  an den kleinen Bäumen hängen Moose und Flechten. Der Weg ist sehr gut ausgebaut, mit vielen Stufen und Aussichtspunkten. Da heute Samstag ist, nutzten offenbar auch viele Einheimische diesen schönen Wanderweg.

Diese letzte Wanderung war ein sehr schöner Abschied von der Insel.

Freitag, 27. Oktober 2017

Der Abschied naht

27. Oktober ■ Valle Gran Rey

Für morgen ist eine letzte kleine Tour geplant. Heute genießen wir das Leben in Valle mit dem obligatorischen ausführlichen Bäckerfrühstück, Lesen und Baden.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Besuch im urigen Bergrestaurant

26. Oktober ■ Von Valle Gran Rey nach Las Hayas
Die Tour 30 führt von Valle Gran Rey durch die Steilwand hinauf nach Las Hayas. Sie ist so schön, dass wir sie nach 2011 ein zweites mal gingen.

In Las Hayas besuchten wir die Casa Efigenia, ein uriges Restaurant. Beindruckend die Hausherrin, die mit geschätzt 80 Jahren noch tut, was sie kann und uns persönlich verabschiedete. 2011 hatte sie uns den Kräutergarten gezeigt, in diesem Jahr schenkte sie uns 2 Orangen.

Der Abstieg führte uns in das Nachbarbarranco, wo es schön steil wieder nach unten ging.
Eine sehr schöne Tour.
Das leider geschlossene Mirador Cesar
Manrique an der Straße nach Valle Gran Rey

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Im sehr sonnigen Süden

25. Oktober ■ Von Alajeró nach Playa La Cantera

Wir besuchten heute eine unserer Lieblingsgegenden, den kargen und trockenen Süden (Touren 15 und Beginn der 14).

Obwohl nur 10 km Luftlinie entfernt, muss man 40 km auf der Straße fahren, um den Ausgangspunkt zu erreichen. Zuerst unser Barranco bis zum Dach der Insel hinauf und dann wieder hinab. Die kurvenreichen Straßen bereiten zumindest dem Fahrer Spaß.
Von Alajeró gingen wir auf einem liebevoll instand gesetzten Pfad hinunter bis zur Küste. Dort befindet sich ein Steinstrand mit einer alten Fischfabrik, die jetzt von einer Familie zu einem Wohnhaus umgebaut wird. Wir staunten über den Mut der Eigentümer, da diese Bucht nur zu Fuß oder per Boot erreichbar ist.

Tal mit alter Fabrik
Auf dem selben Weg ging es zurück.

Dann fuhren wir ein paar Kilometer mit dem Auto, um den größten Drachenbaum auf der Insel zu besichtigen (30 Minuten Abstieg ins Barranco). Dort waren wir uns uneinig über den weiteren Verlauf der Tour, so dass wir nach 30 Minuten Diskussion wieder zum Auto zurück gingen. Schade, daß hätte man besser machen können; -).

Dienstag, 24. Oktober 2017

Valle

24. Oktober ■ Valle Gran Rey
Da wir in La Palma abseits der Badestrände wohnen werden, nutzen wir unsere letzten Tage auf La Gomera, um zu baden, auszuruhen und zu lesen.

Montag, 23. Oktober 2017

Auf der einsamen Hochfläche

23. Oktober ■ Las Pilas/ Tequergenche
Aufstieg morgens - noch im Schatten:)

 Die Hälfte des Aufstiegs ist geschafft
Die heutige Tour Nr 35 kannten wir bereits und ist eine unserer Lieblingstouren.

Sie führt auf die Hochfläche, welche das Valle Gran Rey im Osten begrenzt. Früher gab es dort Terrassenfelder, heute ist sind sie öde und verlassen. Einzelne verfallene Steinhäuser zeugen vom früheren harten Leben der Bewohner hier oben.

Krönung der Runde war der spektakuläre Tiefblick auf den Ort. Die Felswände fallen hier mehr als 500 Meter fast senkrecht ab.

Auf der Hochebene
500 Meter bis nach unten -
Dort kann man Yoga machen
Hoch über Valle 
Das "Dreieckige" - Unser Hotel
Auf den Rückweg gingen wir den Camino de Leche (Milchweg).

Das ist ein alter Hirtenpfad durch die Steilwand, nichts für schwache Nerven. Die Wegfindung war nicht immer offensichtlich; mehrmals verloren wir uns auf den zahlreichen Ziegenpfaden.

Aber es hat voll Spaß gemacht; eine Wanderdelikatesse ;).

Andi besucht die Höhle

Der Camino de Leche
Schöne Farben

Sind wir noch richtig?